Seilbahntechniker/in

Seilbahntechniker/in

 
Berufsbeschreibung
Seilbahnen, Sessel- und Schlepplifte müssen für die Gäste sicher sein – darauf vertrauen wir genauso wie die vielen Touristen, die nach Österreich kommen. Seilbahntechniker und Seilbahntechnikerin sorgen mit ihrer Tätigkeit für den sicheren Betrieb von Seilbahnanlagen sowie Sessel- und Schleppliften.

Die Seilbahntechniker kontrollieren, warten und revidieren die Anlagen regelmäßig und führen auch kleinere Reparaturen an Anlagen und Maschinen aus. Dazu verfügen sie über breite technische Kenntnisse. Sie können technische Pläne zur Elektrik, Elektronik, Hydraulik, Mechanik und zum Bau der Anlage interpretieren. Im Winter beurteilen sie stets auch Wetterlage und Lawinensituation in Zusammenhang mit dem Betrieb der Anlage und führen die notwendigen Maßnahmen gemäß technischer Leitung aus.

An den Stationen bedienen sie die Anlagen. Sie stehen im Kontakt mit der internationalen Kundschaft, bedienen die Gäste, helfen beim Ein- und Aussteigen, verkaufen Fahrkarten und informieren zu Bahn und Ausflügen. Sie achten darauf, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Bei Notfällen reagieren die Seilbahntechniker sofort, leisten Hilfe, informieren Hilfsdienste, schalten die Anlage ab usw.
Ausbildung Seilbahntechniker/in
a) 3,5 Jahre Lehre.
b) 4 Jahre Ausbildung an einer Fachschule in den Bereichen Elektrotechnik, Maschineningenieurwesen oder Mechatronik.
c) 5 Jahre Ausbildung an einer Höheren technischen Lehranstalt in den Bereichen Elektrotechnik, Maschineningenieurwesen oder Mechatronik.

Verwandt: Elektromaschinentechniker/in, Elektrotechniker/in, Landmaschinentechniker/in, Mechatroniker/in, Metalltechniker/in, Produktionstechniker/in.
Anforderung
Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Interesse an Technik und Tourismus, Kontaktfreude und höflicher Umgang mit den Gästen, Selbständigkeit, Bereitschaft zu unregelmäßiger Arbeitszeit, Belastbarkeit, gute Gesundheit, Freude an der Arbeit im Freien. Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil.
Entwicklungsmöglichkeiten
– Weiterbildungskurse (WIFI, bfi).
– 2 Jahre Werkmeisterschule für Berufstätige.
– Zur Reife- und Diplomprüfung:
3 Jahre Aufbaulehrgang für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen.
4 Jahre Aufbaulehrgang für Berufstätige für Elektrotechnik oder Elektronik.
4 Jahre Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschineningenieurwesen, Elektrotechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen.

Aufstieg: Vorarbeiter/in, Maschinist/in, Obermaschinist/in, Betriebsleiter/in.
Berufskunde Jobmedia
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