Einrichtungsberater/in BP

Einrichtungsberater/in BP

 
Berufsbeschreibung
Einrichtungsberaterinnen und Einrichtungsberater sind Spezialisten der Raumgestaltung. Sie arbeiten in den verschiedenen Fachgeschäften für Inneneinrichtung.
Dort, aber auch in Schreiner- und Innenausbaubetrieben sind sie für das Konzept und die Planung von anspruchsvollen Inneneinrichtungen verantwortlich, beantworten die Fragen der Kundschaft, beraten und betreuen sie, wenn es zum Beispiel um eine komplette Wohnausstattung geht. Sie verfügen über ein breites Wissen, was die Raumaufteilung, Beleuchtung und optimale Gestaltung von Innenräumen betrifft und können dies geschickt vermitteln. Auch in den Materialien, Heimtextilien, Möbeln, Teppichen, Bodenbelägen etc. kennen sie sich bestens aus, genauso wie in den Stilrichtungen und Farbkombinationen. Bei Bedarf halten sie Einrichtungsvorschläge in einer Skizze fest und gehen auch zu den Kundinnen und Kunden nach Hause, um sich dort an Ort und Stelle von den Möglichkeiten und Gegebenheiten ein Bild und bestmögliche Gestaltungsvorschläge zu machen.

Einrichtungsberater haben auch mit Managementaufgaben, Personalführung, Marketing und Rechnungswesen zu tun. Als Kadermitglied sind sie Chef-Stellvertreter/in oder Chef/in und zeichnen verantwortlich für Einrichtungsberatungen auf hohem Niveau.

Ausbildung Einrichtungsberater/in BP
2 Jahre berufsbegleitende Ausbildung (6 Module à 2 Wochen).

Abschluss Berufsprüfung (BP): Dipl. Einrichtungsberater/in mit eidgenössischem Fachausweis.
Anforderung
Bei Prüfungsantritt ist erforderlich: Abgeschlossene berufliche Grundbildung in der Branche, im kaufmännischen Bereich, im Möbelverkauf, in der Innendekoration, im Schreinergewerbe oder als Zeichner/in für Innenarchitektur sowie mindestens drei Jahre Berufspraxis in der Branche. Wer keine derartige Vorbildung vorweisen kann, muss mindestens 6 Jahre Berufspraxis in der Branche vorweisen können.

Freude an schönem Wohnen, gutes Gespür für die Neigungen der Kundschaft, gepflegte Erscheinung und tadelloses Auftreten, Flair für Gestaltung, gutes Vorstellungsvermögen, zeichnerische Begabung, Verhandlungsgeschick.
Entwicklungsmöglichkeiten
Höhere Fachprüfung als dipl. Innendekorateur/in.
Ausbildung an einer Höheren Fachschule als Innenarchitekt/in HF oder Farbgestalter/in HF.
Ausbildung an einer Fachhochschule als Innenarchitekt/in BA FH oder Industrie- und Produktegestalter/in BA FH.
Aufstieg: Abteilungsleiter/in; Filialleiter/in, Geschäftsführer/in, Prokurist/in, Unternehmer/in (Einrichtungen und Wohnbedarf).
Berufskunde Jobmedia
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