Kaufmann/-frau EFZ – Automobilgewerbe

Kaufmann/-frau EFZ – Automobilgewerbe

 
Berufsbeschreibung
Es sind administrative, verwaltende und organisatorische Aufgaben, die Kaufmänner und –frauen im Automobil-Gewerbe beschäftigen. Sie arbeiten in den Bereichen Administration, Personalwesen, Handel, Kundendienst, Finanz- und Rechnungswesen und pflegen dadurch regen Kundenkontakt.

Die kaufmännischen Anforderungen an die Kaufleute im Automobil-Gewerbe sind zum Teil finanzieller Natur. Betriebskostenrechnung, Geschäftsvorfälle, Aufwand- und Ertragskontierung, all das gehört zu ihrem Geschäftsalltag. Sie kontrollieren aber auch die Material- und Wareneingänge, stellen Servicerechnungen an Kunden und führen unter anderem Statistiken zur Erfolgskontrolle.

Kaufleute im Automobil-Gewerbe sind geschäftig im Umgang mit Importeuren, Versicherungen und Behörden, sie erstellen Fahrzeugdokumente, organisieren Besprechungen, führen Protokolle und vieles mehr, was diesen Beruf so vielfältig macht.

Ausbildung Kaufmann/-frau EFZ – Automobilgewerbe
3 Jahre Grundbildung (B-Profil) oder erweiterte Grundbildung (E-Profil) bzw. E-Profil mit Berufsmatura.


Adressen

Firma / Schule Ort
AMAG Automobil- und Motoren AG Thun
Frenken-Garage AG Pratteln
Kestenholz Holding AG Pratteln
Mercedes Benz Automobil AG - Zweigniederlassung Luzern Luzern
Anforderung
B-Profil:
Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe oder mittlere Schulstufe mit guten Leistungen in den Hauptfächern.

E-Profil:
Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe mit guten Leistungen oder mittlere Schulstufe mit Zusatzschuljahr und guten Leistungen in den Hauptfächern.

Berufsmatura: Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe mit sehr guten Leistungen sowie bestandene BMS-Aufnahmeprüfung.
Für alle Profile: Beherrschen des Tastaturschreibens vor Lehrbeginn.

Freude an kaufmännischen Arbeiten, Interesse für Automobiltechnik, Freude an Kundenkontakt, Kombinationsfähigkeit, analytisches Denken, mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit, Kontaktfreudigkeit, Organisationstalent, gute Umgangsformen, Flair für Zahlen, Fremdsprachenkenntnisse.
Entwicklungsmöglichkeiten
Es werden an verschiedenen Fach- und Berufsfachschulen sowie an Weiterbildungszentren Kurse angeboten. Auch beim Autogewerbeverband der Schweiz bestehen branchenspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten.

Berufsprüfungen (BP):
Automobil-Verkaufsberater/in, Kundendienstberater/in im Automobilgewerbe, u.a.

Höhere Fachprüfungen (HFP):
Dipl. Betriebswirt/in im Automobilgewerbe, dipl. Verkaufsleiter/in, dipl. Einkäufer/in, dipl. Betriebswirschafter/in KMU, u.a.

Höhere Fachschule:
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF oder dipl. Marketingmanager/in HF.

Fachhochschule:
Z.B. Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie.
Berufskunde Jobmedia
© Berufskunde-Verlag der Alfred Amacher AG, Bahnhofstrasse 28, CH-8153 Rümlang